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Das Leben im Homeoffice

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Normalität sieht anders aus

Das Leben im Homeoffice ist für unsere mobilen Reiseberater völlig normal. Sie fahren nicht täglich ins Büro, sondern arbeiten von zu Hause aus. Wobei „zu Hause“ nicht zwangsweise bedeutet, immer an einem Schreibtisch in den eigenen vier Wänden zu sitzen. Das „mobil“ in mobiler Reiseberater drückt es ja bereits aus. Solange ein Internetzugriff vorhanden ist und der Akku geladen ist, können Reiseberater auch im Café, bei Kunden oder auch im Grünen arbeiten. Irgendwie ja beneidenswert. Die meisten, die sich für die Selbständigkeit entscheiden, werden sich zu Hause aber sicher eine ruhige Ecke einrichten, von der aus sie reibungslos arbeiten können.
Anders sieht es bei uns Angestellten aus der Bonner Zentrale aus. Da die Entscheidung fürs Homeoffice dank Corona nicht ganz freiwillig war, sitzen wir jetzt in der Küche, am viel zu niedrigen Couchtisch, in einer Ecke unter dem Dach oder da, wo sonst die Kinder spielen etc. Die Stühle sind nicht so bequem, die Tische nicht hochfahrbar und die Technik… naja, hat so ihre Tücken. Da fällt schon mal das Mikro aus, stellt die Telefonanlage nicht richtig durch, ist der Zugriff auf den Server gestört und ja, bei den täglichen Telefonkonferenzen könnten auch wir im Telko-Bullshit-Bingo schnell eine Bingo-Reihe voll bekommen.

Jogginghosen & andere Vorteile

Erwischt. Ja, auch wir lassen es im Homeoffice etwas legerer angehen. Wobei „leger“ relativ ist, da ja auch sonst in der Zentrale kein Krawattenzwang herrscht. Aber ob die Frisur perfekt sitzt oder die Nägel perfekt manikürt sind, ist aktuell eher eine persönliche Einstellung, denn der sozialen Normen unterworfen.
Wir tindern auch nicht nebenbei oder chatten die ganze Zeit mit Freunden und Familie, denn zu tun gibt es immer noch genug. Und da man auch beim Kaffee holen keinen trifft, sitzt man sogar schneller wieder am Platz und arbeitet damit mindestens genauso effizient, wie im Büro.
Bei Webinaren läuft keiner mehr versehentlich hinten durchs Bild oder stört die Aufnahme durch Gelächter oder einfach nur lauteres Telefonieren. Zeitlich ist man, zumindest in der Marketing-Abteilung, etwas flexibler. Und weil keiner zwischendurch neben einem steht und eine kurze Frage geklärt haben will, kann man auch mal am Stück Texte verfassen, Blockweise Mails abarbeiten etc.

Also alles positiv?

Das Leben im Homeoffice ist eine tolle Sache ist, vor allem, wenn man Kinder hat, die man z.B. mittags in den Ferien frisch bekochen kann. Man spart sich den Arbeitsweg und hat damit automatisch mehr Freizeit. Aber:
Für Abstimmungen wandern zahllose Emails hin und her oder muss man sich in eine Telefonkonferenz einschalten. Die häusliche Technik ist nicht immer die beste oder schnellste. Und da wir alle sehr soziale Wesen sind, fehlt einfach der Austausch mit den Kollegen, beruflich wie privat. Wir versuchen uns diesen Austausch in diversen WhatsApp-Gruppen zu erhalten, aber das ist nicht das Gleiche.

Die stummen Zuhörer, nicht sehr konstruktiv, aber besser als gar kein Kollege.

Wenn die Kollegen nicht da sind, müssen die Pflanzen herhalten

Multitasking ist alles

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Homeoffice der lieben Kollegen

amondo im homeoffice
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